Wir nehmen Abschied von unserem lieben Spino...

 

 


Unser lieber Spino ist leider im Oktober 2013 über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir sind unendlich traurig...

Wir nehmen Abschied von unserem "Langohr" Rudi



 

Als wir die ersten Bilder von Rudi bekamen, waren wir hin und weg. Auch seine Krankengeschichte berührte uns und so fassten wir damals den Entschluss, Rudi bei der HundeNothilfe aufzunehmen. Das Röntgenbild mit der damit verbundenen Diagnose, die wir vorab bekommen hatten, war zwar alles andere als schön, aber es gab immer noch einen kleinen Hoffnungsschimmer für unseren Rudi. Eine OP sollte bei ihm die Mobilität wieder herstellen.


Als unser Langohr bei uns ankam, mussten wir aber feststellen, dass sich sein Gesundheitszustand weiter verschlechtert hatte und der arme Kerl seine Hinterläufe nur noch minimal bewegen konnte. Wir suchten mehrere Tierkliniken auf, aber alle Tierärzte rieten uns von der OP ab, die Verengung in der Wirbelsäule/Rückenmark war schon zu weit fortgeschritten, jede Hilfe kam zu spät. Was tun?


Nun saß dieses entzückende Langohr vor uns, die Augen leuchteten, die Rute wedelte, er war stolz wie Oskar, wenn man ihn streichelte, Rudi liebte seine Kuscheldecken, die vielen, kleinen Leckerlis, das abendliche "Dinner for Dogs" und natürlich auch all die anderen Hundekollegen.


Wir wollten Rudi wenigsten noch ein paar schöne Monate schenken, wenn auch in einem Rolli. Und dieses Kerlchen wollte leben! In Windeseile hatte er die Fahrtechnik im Griff und sauste über den Schutzhof in Sebastian-Vettel-Manier, kratze die Kurven und freute sich auf die Spaziergänge...... Rudi strahlte über alle 4 Backen. Er hatte das Leben in seine 4 Pfoten genommen!


Die letzten Tage wurde es aber stiller um den kleinen Mann, er stand nicht mehr erwartungsvoll vor der Tür, er wedelte kaum noch und seine knuffigen Augen waren glanzlos geworden. Sein Körper versagte langsam seinen Dienst.



Es war Zeit, Rudi wollte zur Regenbogenbrücke. Gestern haben wir ihm seinen letzten Wunsch erfüllt. Sein kleiner Rolli blieb stehen und endlich, nach so viel Leid, das er in seinem Leben erfahren musste, ist er über den Regenbogen gerannt....


Mach´s gut Rudi, wir werden Dich und Deine Knopfaugen sehr vermissen!

Die besondere Freundschaft zwischen Mago & Raymann 

 

Man erlebt im Tierschutz viele Geschichten, mal gute, mal böse, mal schlimme, aber auch einige, die einen tief berühren, die man nicht erklären kann. Eine Anreihung von Zufällen, bei denen man sich fragt, wie ist das möglich und trotz aller Erklärungsversuche, es gibt einfach keine.


So die Geschichte von Mago und Rayman. Rayman kam am 17.12.07 ins Tierheim und auf den Tag genau, 4 Monate später  am 17.4.08 musste auch Mago sein neues Zuhause hinter Gittern beziehen.

 

 

 
Beide Hunde waren etwas ganz Besonderes. Ihr Wesen, ihre Ausstrahlung und ihr hohes Sozialverhalten waren so einzigartig, dass sie zusammen die Zwingeranlage verlassen durften und in das Gehege der Welpen und Junghunde umziehen konnten. Ab diesem Zeitpunkt waren sie "los profesores" - die Lehrer. Mit viel Liebe und Geduld kümmerten sie sich um die Kleinen.

 

Aber trotz ihres bezaubernden und liebevollenWesens, fanden sie keine Familie. Es lag wohl an ihrem Alter und auch Aussehen, Mago, ca. 8 Jahre, glich eher einem Wolf und Rayman, ca. 11 Jahre, war ein Staff. Aber diese 2 Hunde verband eine tiefe und bewundernswerte Freundschaft. Mit Blicken, kleinen Gesten konnten sie sich verständigen. Nie kam es zu Auseinandersetzungen oder Streitigkeiten, sie verstanden sich blind.

 

Mitte April 2012 stand dann fest, dass Rayman endlich ein Plätzchen in Österreich gefunden hatte, aber was ist mit Mago? Wie würde er weiter im Tierheim ohne seinen alten Freund Rayman leben können?


Aber Mago zog nach, am Tag von Raymans Ausreise bekam er eine Bewerbung aus der der Schweiz. Auch er sollte wie sein Freund die Alpen erkunden, über Wiesen rennen und in Seen und Bächen schwimmen gehen. Beide sollten eine grenzenlose Freiheit und viel Liebe ihrer Familien noch einmal erleben dürfen. Am 18.6.2012, 7 Wochen nach Rayman, durfte Mago seine Reise in die Schweiz antreten. Was für ein glückliches Happy-End für diese 2 tollen Hunde.


 

 
Allerdings war klar, dass die Lebenszeit von Rayman sehr, sehr begrenzt war. Am 27.6.2013 wurde er von seiner Familie zur Regenbogenbrücke begleitet.

 

Und als hätte Mago gefühlt, gespürt, geahnt, dass sein alter Freund im Regenbogenland ist...... Am 9.7. ist er abends in sein Körbchen gegangen, hat seine Augen geschlossen, sein Herz hörte irgendwann einfach auf zu schlagen und Mago ist still und leise seinem alten Freund Rayman nur 11 Tage später über die Regenbogenbrücke gefolgt.

 

 

 

Alles Zufall? Wir werden es nie erfahren, denn es wird immer das Geheimnis von Mago und Rayman bleiben. Wir wissen nur, dass 2 ganz besondere Hunde von uns gegangen sind, die eine besondere und auch faszinierende Freundschaft und Geschichte verband.

 

Macht´s gut Jungs, Ihr ward Traumhunde!

MAGO

 

 

Unser Mago ist leider im Juli 2013 über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir sind unendlich traurig...

Die Geschichte von Rayman

 

Rayman kam mit ca. 6 Jahren ins Tierheim Argentona. Schnell stellte man fest, dass Rayman ein ganz besonderer Hund war. Er verfügte über ein überdurchschnittliches Sozialverhalten und eine solche Fellnase sollte eine wichtige Aufgabe im Tierheim übernehmen.

 

 

 

Er wurde "un profesor", ein Lehrer für Welpen und Junghunde. So konnte er den engen Zwinger verlassen und zog in das Gehege der Kleinen um. Rayman liebte seine Aufgabe ab der ersten Stunde. Er erzog die Zwerge, brachte ihnen das notwenige Sozialverhalten bei, spielte und tobte mit ihnen, schlabberte sie liebevoll ab und wenn der Haussegen bei den Kleinen mal schief hing, bereinigte er die Situation. Rayman war ihr Papa, ihr großer Bruder, ihr Freund, ihr Beschützer.

 

Im Laufe von mehr als 5 Jahren hat er viele Hunde liebevoll betreut, sie kamen und gingen, nur er blieb immer zurück. Ihm schenkte man keinerlei Beachtung, er war nun mal ein Staff - ein sogenannter Kampfhund - und sein Aussehen, seine kurz abgeschnittenen Ohren ließen ihn nicht gerade sympathisch wirken. Wer ihn aber näher kennen gelernt hatte, musste feststellen, Rayman ist eine Seele von Hund.

Als er etwa 11-12 Jahre alt war, sah man ihm an, dass für ihn das Leben im Tierheim beschwerlicher wurde. Seine Schnauze ergraute und das Gehen fiel im schwer, die Artrose in beiden Vorderläufen machte sich immer mehr bemerkbar. Trotzdem kümmerte er sich mit gleichbleibender Geduld und Gelassenheit um "seine Kinder".

 

Es wurde Zeit, dass auch Rayman noch ein Plätzchen findet. Wir stellten ihn auf unserer Seite vor, obwohl seine Chancen schlecht waren -  fast schon aussichtslos. Viele junge, hübsche, niedliche und gesunde Hunde suchten ein Zuhause,  wer wird dann eine solche Fellnase aufnehmen?

Wir konnten es kaum glauben, aus Österreich meldete sich  Maria P. und ein kleines Märchen nahm seinen Anfang. Rayman durfte sein Köfferchen packen und die Reise nach Österreich antreten. Stolz und aufgeregt saß er damals in seiner  Box, als wüsste er, dass die Zeit im Tierheim endlich ein Ende hatte und....


 


..... am 29.4.2012 begann für ihn ein neues Leben. Er konnte noch einmal  ein Zuhause erleben mit Maria und ihrer kleinen Tochter Darah. Rayman liebte Maria und ganz besonders das kleine Mädchen. Er und Darah wurden ein richtiges Dream-Team. Sie kuschelten zusammen, teilen sich die Kekse, Rayman passte auf sein Mädchen auf und sie verbrachten viel Zeit miteinander.




Rayman lebte auf, rannte über die Wiesen, ging im Fluss schwimmen, genoss die Liebe und das gepolsterte Hundebett, wo er in Ruhe und bequem schlafen konnte. Weit weg von dem harten Betonboden und den vielen Hunden im Tierheim. Er hatte SEINE Menschen gefunden.


 

 
Aber die Lebensuhr für Rayman lief unaufhaltsam ab und Glück kann man auch nicht festhalten. Er war müde, die Kräfte schwanden, sein Körper schmerzte, das Gehen fiel ihm immer schwerer. Ein wunderschönes Märchen, ein Traum ging heute zu Ende. Rayman ist mit dem Wissen gegangen, dass er geliebt wurde und nicht einsam und alleine seinen letzten Weg gehen musste, denn seine Menschen waren bei ihm.


Ganz herzlichen Dank an Maria und die kleine Darah, dass sie Rayman so liebevoll aufgenommen und begleitet haben. Auch wir verabschieden uns von einem großartigen alten Mann und Traumhund und uns bleibt nur noch zu sagen:


Mach´s gut Rayman, Du warst ein richtig toller Hund!

STROLCH

 

 


Unser Strolch ist leider im Oktober 2012 über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir sind unendlich traurig...

RENE

 

 


Unser Rene hat es leider nicht mehr geschafft und ist im Mai 2012 von Spanien aus über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir sind unendlich traurig...

GARY

 

 


Unser Gary hat es leider nicht mehr geschafft und ist im Mai 2012 von Spanien aus über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir sind unendlich traurig...

TULITA/NELLY

 

 

Unsere geliebte Nelly wurde uns leider durch einen tragischen Unfall unerwartet entrissen...; Wir vermissen Dich ganz arg und werden immer an Dich denken; mit Deiner Unbekümmertheit, Fröhlichkeit und Lebensfreude hast Du uns drei wundervolle gemeinsame Monate beschert. Das Schicksal hat es so entschieden, dass Du schon viel zu früh gehen musstest. Nun ist deine kleine unschuldige Hundeseele in den Himmel gewandert..; Deine wunderschönen blauen Augen werden uns von nun an von dort oben begleiten..mach's gut mein geliebtes "Blauauge" - Du wirst einen ganz besonderen Platz in unserem Herzen bewahren!


OMA TINA

 

 

Liebe Oma Tina,


es war gerade diese eisige Kälte als wir dich aus der Slowakei zu uns geholt haben. Wir können uns noch sehr gut erinnern wie ungläubig Du dein dickes, warmes Bettchen hier bei uns erkundet hast und Dich langsam und gemütlich hast reinfallen lassen, was für ein Anblick! Du wolltest gar nicht mehr aufstehen, was leider auch an deinem sehr gebrechlichen Zustand, mit dem Du zu uns kamst, lag.


Ach Tinalein, Du hast es ja so genossen, wenn man neben Dir gesessen oder gar gelegen und dich im Arm gehalten hat, dann wurdest Du ganz ruhig und hast es nur noch genossen, jede Minute, jede Sekunde. Du hast ganz tief und genussvoll geatmet, in diesen Momenten hast du Dich so wohl gefühlt. Dann Deine treuen, lieben Augen, die uns immer angeschaut haben. Du warst eine ganz treue Seele. Wir hätten uns nichts mehr gewünscht als Dich noch bei uns zu haben, jetzt wo doch der Sommer kommt!


Uns bleibt nur der Trost, dass wir Dir hier noch ein paar schöne Wochen geben konnten, ohne in dieser grausigen Kälte draußen liegen zu müssen, einen vollen Fressnapf, kleine Spaziergänge und viele Freunde, die Dich sehr mochten.


Liebe Tina, wir behalten Dich in ewiger Erinnerung - Du uns bitte auch... Wir werden weiterhin vielen Hunde Omis und Opis helfen und ihnen einen würdigen Lebensabend geben.